Heute ist der




Herford:
 
 

die Geschichte

geschichtliches aus der Region

Als einzigartige Reichs-Stifts-Stadt war Herford früher bedeutendes religiöses und kulturelles Zentrum.
In ihrer über 1200-jährigen Geschichte hat sich eine Stadt entwickelt, die heute hohe Lebensqualität bietet und sich ihrer großen Chancen für eine erfolgreiche Zukunft immer stärker besinnt.

789 n. Chr. wurde das Stift Herford, das älteste sächsische Frauenkloster für den hohen Adel, gegründet.
Es lag auf der sicheren Höhe im Mündungswinkel von Werre und Aa, nahe bei dem Königshof Adonhusa, der unter Karl dem Großen zur Sicherung der Furt im heutigen Stadtteil Radewig errichtet worden war.

823 nahm Kaiser Ludwig der Fromme das Kloster in seinen Schutz, der Aufstieg des Stifts zur später so bedeutenden kaiserlich-weltlichen Fürstabtei begann. Hier nahm 909 große Geschichte ihren Anfang: mit der schicksalhaften Begegnung des Herzogssohnes Heinrich aus Ostfalen mit der im Stift zu Herford erzogenen Mathilde aus dem Stamme Widukinds. Heinrich wurde 919 zum ersten deutschen König gekrönt und Mathilde damit zur Stammmutter der deutschen Kaiser.
Schon im 9. Jahrhundert wurde Herford vom Frankenkönig Ludwig das Markt-, Münz- und Zollrecht verliehen.
Otto der Große hat es dann 973 bestätigt. Damit verfügt Herford über eines der ältesten Markt­privilegien in Deutschland.

Das höfische Leben des Mittelalters wurde von hier aus entscheidend mit geprägt: In der reichsunmittelbaren Fürstabtei zu Herford erhielten die Töchter des Hochadels ihre Erziehung und Ausbildung; im von der Äbtissin Godesdiu gegründeten Stift auf dem Berge ab 1011 dann auch die Töchter des niederen Adels. Mehr davon, als allgemein bedacht, bestimmt noch heute unser aller Lebensstil. Wie auch das Leben in dieser Stadt von dieser einzigartigen Geschichte geprägt ist.

Quelle: Stadt Herford

 
[Bünde/Enger/Herford/Hiddenhausen/Kirchlengern/Löhne/Rödinghausen/Spenge/Vlotho]

   © copyright & sponsored by SchulzeOnlineService