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Schloss Holte-Stukenbrock:
 
 

die Geschichte

Die Gemeinde Schloß Holte-Stukenbrock wurde 1970 aus den Gemeinden Schloß Holte, Sende (beide Amt Verl, Kreis Wiedenbrück) und Stukenbrock (Amt Schloß Neuhaus, Kreis Paderborn) neu gebildet. Sie liegt am Südwesthang des Teutoburger Waldes in Nord-Süd-Richtung zwischen den Oberzentren Bielefeld und Paderborn und in West-Ost-Richtung zwischen den Städten Gütersloh und Detmold.

Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1153 (Brechtme); ab 1531 als Stuykenbroike.

Im 14. Jahrhundert entstand das Haus "Holte", eine Wehrburg, die 1556 zerstört wurde. An gleicher Stelle errichtete der Rietberger Graf Johann III von 1608 - 1616 das Jagdschloß Holte.
geschichtliches aus der Region

Die Bewohner lebten ursprünglich von der Landwirtschaft, in der kargen Senne kein leichtes Leben. Die industrielle Entwicklung begann Ende des 19. Jahrhunderts mit der Tengeschen "Holter Hütte". Hier wurde das ursprünglich vorkommende Raseneisenerz verarbeitet.

Aufgrund der verkehrsgünstigen Lage setzte seit den 50-er Jahren die Ansiedlung namhafter Gewerbe- und Industrieunternehmen der Branchen Metall, Maschinenbau, Kunststoff, Chemie, Holz, Glas, Textil und Bekleidung ein. Heute gehen vielfältige Industrieerzeugnisse aus Schloß Holte-Stukenbrock in alle Welt. Durch den Direktanschluß an die Bundesautobahn A 33 (Kassel-Bielefeld) und die nur wenige Kilometer entfernt liegende Anbindung der A 33 an die A 2 (Köln-Hannover-Berlin) hat die Gemeinde schnelle Verbindung mit dem gesamten Autobahnnetz.

Im Ortsteil Stukenbrock-Senne steht die Mahn- und Gedenkstätte für sowjetische Kriegstote seit Jahren im Blickpunkt des öffentlichen Interesses. Hier wurden während des zweiten Weltkrieges tausende von verstorbenen Internierten des in der Nähe gelegenen Kriegsgefangenenlagers STALAG 326 zum großen Teil in Sammelgräbern bestattet. Der nach der Befreiung des Lagers von den ehemaligen Gefangenen errichtete Obelisk mahnt zum Frieden zwischen den Menschen und Völkern.

Heute befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Lagers die Landespolizeischule "Erich Klausener". Dort zeigt eine neu entstandene Dokumentationsstätte eindrucksvoll Gegenstände und Informationen über die Geschehnisse jener Zeit.

Quelle: Gemeinde Schloss Holte-Stukenbrock

 
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